Fatima Kalabiyya


Der Friede sei mit Dir o Ummul Banin und mit Deinen vier Söhnen

Fatima Kalabiyya, Umm Banin

Aussprache: fatima bint al-hudham
arabisch:
فاطمة بنت حزام - أم البنين
persisch: فاطمة دختر حزام
englisch: Fatima al-Qilabiyya

??? - 64 n.d.H.
??? - 684 n.Chr.

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Fatima al-Kalabiyya wird Umm Banin genannt. Ihr eigentlicher Name ist Fatima bint Hudham ibn Chalid vom Stamm der Kilab.

Imam Ali (a.) heiratete Fatima bint Hizam ibn Chalid (فاطمة بنت حزام) im Jahre 24 n.d.H. Fatima gebar ihm:

bullet Abbas ibn Ali am 4. Schaban 26 n.d.H.
bullet Dschafar ibn Ali, 27 n.d.H.
bullet Uthman ibn Ali, 29 n.d.H.
bullet Abdullah ibn Ali, 32 n.d.H.

Weil sie vier Söhne hatte, wurde Fatima als Umm Banin (Mutter der Söhne) bekannt. Umm-ul-Banin behandelte auch die Kinder von Fatima (a.) ab dem ersten Tag mit sehr großem Respekt. Sie erzog ihre eigenen Kinder so, dass sie Imam Hasan (a.), Imam Husain (a.), Zainab(a.) und Umm Kulthum nicht nur als ihre Geschwister, sondern viel mehr als ihre Vorbilder ansahen und zu ihnen aufblickten. Imam Husain (a.) hing sehr an Abbas. Als Abbas geboren wurde, bat Imam Ali (a.) seinen Sohn Husain (a.), dem Kind den Gebetsruf und den Gebetsaufruf [iqama] ins Ohr zu flüstern.

Da alle vier Söhne von Umm-ul-Banin Märtyrer in Kerbela am Tage Aschura wurden, wird die Mutter ebenfalls besonders verehrt für diese Erziehung.

Umm al-Banins Vater war Abul-Madschl Hizam ibn Chalid vom Stamm der Banu Kilab und ihre Mutter war Layla oder Thamama bint Suhayl ibn Amir ibn Malik. Das genaue Datum ihres Todes ist unbekannt. Ihr Tod wird jedoch auf den 13. Jumada II. 64/6. Februar 684 datiert.

Sie starb 64 n.d.H. (684 n.Chr.) und wurde auf dem Dschannat-ul-Baqi beigesetzt. Sie liegt in der Nähe der dort begrabenen Imame von al-Baqi.

Es wird berichtet, dass Imam Ali (a.) nach dem Dahinscheiden von Fatima (a.) im Jahr 11n.d.H. (632 n.Chr.) seinen Bruder Aqil ibn Abu Talib um Rat fragte, um eine Frau zu finden, die mutige und tapfere Kinder zur Welt bringen würde. Aqil schlug Fatima bint Hizam vor und fügte hinzu, dass unter den Arabern niemand mutiger sei als die Männer der Banu Kilab. Daher bot Imam Ali (a.) ihr die Ehe an und sie akzeptierte. Die vier Söhne, die sie gebar waren für ihren Mut und ihre Tapferkeit bekannt.

Es wird berichtet, dass sie Imam Ali (a.) kurz nach der Hochzeit vorschlug, sie Umm al-Banin statt Fatima, ihrem ursprünglichen Namen, zu nennen, da die Kinder von Fatima (a.) sich durch das Wort „Fatima“ an ihre Mutter und die traurigen Erinnerungen erinnern würden.

Umm al-Banin war nicht in Kerbela anwesend. Als die Karawane der Gefangenen von Kerbela in Medina ankam, wurde sie vom Martyrium ihrer Söhne informiert; sie fragte jedoch: „Erzähl mir von al-Husains (a.) Als sie hörte, dass Imam Husains (a.) Märtyrer geworden war, sagte sie: „Ich wünschte, meine Kinder und alles auf der Welt wären Lösegeld für Imam Husains (a.) gewesen, und er hätte überlebt.“ Diese Worte verdeutlichen ihre große Loyalität gegenüber den Ahl-ul-Bait (a.).

Es wird berichtet, dass Zaynab bint Ali (a.) nach ihrer Ankunft in Medina Umm al-Banin besuchte und ihr Beileid zum Martyrium ihrer Kinder aussprach.

Nachdem sie die Nachricht vom Märtyrium ihrer Söhne erhalten hatte, ging sie jeden Tag mit ihrem Enkel Ubaydullah ibn Abbas zum Friedhof Dschannat-ul-Baqi . Sie rezitierte die Klage, die sie für ihre Söhne verfasst hatte, und weinte tieftraurig. Die Leute von Medina versammelten sich um sie und weinten mit ihr. Es wird sogar behauptet, dass auch Marwan ibn al-Hakam mit ihnen weinte. Sie rezitierte diese Klage, die sie für Abbas verfasst hatte:

„O, wer sah, wie Abbas eine Schar von Feinden angriff und die Söhne Alis (a) ihn wie tapfere Löwen unterstützten? Mir wurde gesagt, mein Sohn sei am Kopf getroffen und seine Hände zerschnitten worden. Wehe mir! Mein Sohn hatte den Kopf gesenkt, als er am Kopf getroffen wurde. Hätte er sein Schwert in der Hand gehabt, hätte niemand gewagt, sich ihm zu nähern.“

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